Jun 19 2018

Gedenkstättenfahrt der Klassen 9 ins KL Natzweiler-Struthof

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Für die knapp 7.600 Überlebenden war dies das Ende qualvoller Jahre, bestehend aus Verfolgung, unmenschlicher Lebensweise und Todesangst. Die Unterdrückung durch Nazi-Deutschland hatten sie überlebt. Allerdings überschattet die Freude über die Befreiung in keinster Weise die Trauer, die dieser Tag mit sich bringt. Ca. 6 Millionen andere hatten durch die, man kann es nicht anders sagen, kranke Rassenideologie Adolf Hitlers ihr Leben verloren. Sie haben ihr Leben gelassen, weil sie Juden waren.
Heute mahnen uns die ehemaligen Konzentrationslager als Gedenkstätten an die Gräuel dieser Zeit. Seit einigen Jahren ist es am Illtal-Gymnasium Tradition, in Klasse 9 ein solches Lager zu besuchen, um uns der Schicksale der Opfer zu erinnern. In diesem Jahr waren die Klassen 9b1 und 9b2 am Montag, den 4.6., in der Gedenkstätte KL Natzweiler-Struthof, am Mittwoch, den 6.6., folgten ihnen die Klassen 9c und 9cd. Fachlich begleitet wurden sie dabei von ihren Geschichtslehrer*innen und geleitet durch Referenten der AeJ Saar.
Hier ein persönlicher Rückblick einer der Schülerinnen:
Bei meinem Besuch im Arbeitslager von Natzweiler-Struthof wurde mir dieses ganze Geschehen etwas greifbarer. Auch die Erzählungen des Gruppenleiters haben mir geholfen, es sich etwas vorzustellen zu können. Natürlich kann man sich nie in die Lage eines damaligen Häftlings hineinversetzten, aber allein, wenn man durch solch eine Baracke geht oder man sich den Versuchsraum anschaut, in dem Experimente an Insassen gemacht wurden, wird die Zahl 6 Millionen etwas deutlicher. Es wird immer klarer, dass hinter dieser Summe Menschen mit persönlichen Geschichten stecken. Menschen wie wir. Wenn man mit so einer Zahl um sich schmeißt, vergisst man dies gerne, dass jeder eine eigene Lebensgeschichte hatte, 6 Millionen Lebensgeschichten also.
Es ist gut, dass wir an solch eine Geschichte gedenken und sie an unsere Nachfahren weitergeben. Es ist ein Teil der deutschen Geschichte. Natürlich ist das nicht das Einzige, was in Deutschland passiert ist, ist gar für manch einen ein „Vogelschiss“. Tatsächlich fällt diesem Geschehen aber wegen seiner Grausamkeit besonderes Gewicht zu. Das müssen wir akzeptieren, auch wenn logischerweise niemand, der nach dem Krieg geboren wurde oder im Krieg ein Kind war, etwas dafür kann. Wir tragen keine Schuld, das möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen. Trotzdem müssen wir uns daran erinnern, damit sich so etwas nie wieder wiederholt. Besonders jetzt ist es wichtig, in einer Zeit, in der rechte oder sogar rechtsradikale Parteien in Europa wieder an mehr Macht gelangen.
Ich bin froh, dass ich ohne Krieg aufwachsen konnte und ich hoffe, dass ich in meinem ganzen Leben nie Krieg erleben muss. Das wünsche ich mir für jeden Menschen.
Meinen Bericht möchte ich mit diesem Spruch beenden. „Why be racist, sexist, homophobic or transphobic when you could just be quiet?“
Johanna Groß, 9c
Scherer, Fachschaft Geschichte

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