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Illtal-Gymnasium – Chronik

11.07.2008

Das “Gymnasium auf dem Lande” wird Wirklichkeit
17.Mai.1965:
Eine
CDU – Bezirksversammlung im Pfarrheim verabschiedet einstimmig eine Resolution,
in der die Errichtung eines Gymnasiums in Illingen
gefordert wird.
15.Juni 1965:
Besuch des Bundeskanzlers Erhard in Illingen. Ministerpräsident Röder
kündigt eine öffentliche Erklärung über die Errichtung eines Gymnasiums
in Illingen an: Der Schulbetrieb soll bereits 1966 aufgenommen werden.
19.Juni 1965:
Öffentliche Erklärung Dr. Röders über die Errichtung
eines Gymnasiums in Illingen während einer Ansprache des 80 – jährigen Bestehens des Männergesangvereines
Illingen – Gennweiler im Festzelt an der Burganlage
23.August 1965:
Besprechung Senz mit Kultusminister Scherer: Vorlage eines Umbauplans für
das Pfarrheim zur; Unterbringung des Gymnasiums – Vorfinanzierung durch die Gemeinde Illingen – Inaussichtnahme eines Neubaus in der Heusweiler Straße: “Damit steht fest, daß auf ministerieller Ebene der Errichtung eines Gymnasiums
in Illingen nichts mehr im Wege steht.” (Alfons Senz)
15.Dezember 1965:
Vertrag der Gemeinde und Pfarrgemeinde mit den Eheleuten Schnur über
eine neue Zuwegung am Pfarrheim.
Januar 1966:
Beginn der Umbauarbeiten im Pfarrheim.
27.Januar 1966:
Beginn der Anmeldung der Schüler im Rathaus Illingen in der Zeit
von 18.00 bis 20.00 Uhr. Es sind 226 Anmeldungen eingegangen, doppelt so viel wie erwartet!
11.März 1966:
Der Kirchenvorstand sperrt sich gegen eine zu starke Beanspruchung
des Pfarrheims durch das Gymnasium.
6.März 1966:
1 Besichtigung der provisorischen Schulräume im Pfarrheim durch
den Illinger Gemeinderat.
30.März 1966:
Gemeinsame Sitzung von Vertretern des Gemeinderates und des Kirchenvorstandes im Pfarrheim. Thema: Bereitstellung weiterer Räume
im Pfarrheim für Zwecke des Gymnasiums.
31. März 1966:
Alfons Senz legt dem Kultusminister einen Plan über die Lehrerversorgung vor.
19.04.1966:
Eröffnung des Realgymnasiums Illingen. Leitung durch Gymnasium in Neunkirchen.
1968:
Studiendirektor Reinhold Müller wird nach Illingen versetzt; die Schule hat eine selbstständige Schulleitung. Im gleichen Jahr ziehen die Schüler in die Mittelpunktschule (heute Erweiterte Realschule)um.
1970:
Erster gewählter Schülersprecher wird Rainer Wagner aus Berschweiler, sein Vertreter Gerd
Meiser aus Illingen. Seit 1970 Schichtunterricht wegen Raummangels. Es befinden sich fast 1000 Schüler auf dem IGI man erwartet die Fertigstellung des Neubaus.
1971:
Der Neubau ist für ca. 8 Mio. Mark fertiggestellt worden, und erste Klassen können
einziehen.
1998:
Das IGI wird als erste saarländische Schule zur UNESCO -Schule
(später UNESCO-Projektschule) ernannt.
2003
Das Illtalgymnasium wird zur
Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage